Hier finden Sie aktuelle Themen aus der Gemeindepolitik Saarwellingen! 

 

 

 

 

 

 

Linke: Blühwiesen auf Friedhöfen

Im Saarwellinger Gemeinderat ging’s nicht nur um die Finanzen, sondern unter anderem auch um die Bedeutung von Blühwiesen.

Größeren Diskussionsbedarf gab es bei einem Antrag der Linken-Fraktion. Er zielte darauf ab, die freien Flächen auf den Gemeindefriedhöfen in Saarwellingen, Schwarzenholz und Reisbach als Blühwiesen zu bepflanzen. „Im Zuge der zunehmenden Betongärten in unseren Vorgärten finden die Insekten immer weniger Nahrung. Diese Bepflanzung schafft die leeren Grabflächen ab, verschönert unsere Friedhöhe und die Umwelt und bietet den Insekten neue Nahrung“, so die Begründung. Einen „guten Vorschlag“ nannte das SPD-Fraktionschef Stefan Kutscher, sprach aber von einem „Akzeptanzproblem“ speziell auf Friedhöfen.     

Von Verwunderung vieler Bürger berichtete auch Manuel Brunz, Fraktionschef der CDU. Dass Insektenschutz wichtig ist und Blühwiesen dafür gut sind, das betonten aber auch er und andere im Rat. Die Umweltreferentin der Gemeinde, Dr. Bettina Fliedner, berichtete, dass es nicht so einfach sei, Blühwiesen anzulegen. Sie schlug stattdessen – insektenfreundlich und hübsch anzusehen – einheimische Stauden an den Rändern der Friedhöfe vor und wies auch auf einen Wettbewerb hin. Das fand Gefallen. Angeregt wurde, ein Konzept dazu zu erstellen.

Dass der Antrag nicht durchkommen würde (er wurde schließlich abgelehnt, mit zwei Enthaltungen), zeichnete sich schnell ab. Linken-Chef Hans Kiechle zeigte sich dennoch zufrieden: „Wenn das zum Ergebnis führt, am Wettbewerb teilzunehmen“, sei das gut. „Ich bin froh, dass da etwas passiert.“

Quelle: Saarbrücker Zeitung

Anmerkung der Redaktion: Es war Zeit das der Antrag eingebracht wurde. Naturschutz geht manchmal mit kleinem Aufwand – ob Blühwiesen oder blühende Stauden - !

Quelle: Saarbrücker Zeitung

 

RAG legt Widerspruch gegen Urteil ein 

Der Bergbau-Konzern RAG hat gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts zum Grubenwasseranstieg im Bergwerk Saar Widerspruch eingelegt. Das bestätigte RAG-Sprecher

Gregor Zewe dem SR. Zewe erklärte, der Konzern habe fristgerecht die Chance auf eine Revision sicherstellen wollen. Die RAG prüfe  nun, ob das gerichtliche Verfahren weiter

vorangetrieben wird. Ob eine Revision zugelassen wird, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht.

Das Oberverwaltungsgericht hatte entschieden, dass die RAG das Grubenwasser im Bergwerk Saar weiter abpumpen muss.

Quelle: Saartext - Tafel 100

 

 

 

 

 

Nach dem Bergbaukonzern RAG hat nun auch die saarländische Bergbehörde Widerspruch gegen das Urteil des saarländischen Oberverwaltungsgericht eingelegt.

Das Gericht hatte im Dezember verfügt, dass die RAG das Grubenwasser in Ensdorf weiter abpumpen muss.

Gegen das Urteil des saarländischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) zu dem Grubenwasseranstieg im Bergwerk Saar hat fristgerecht auch die Bergbehörde im Saarland Widerspruch eingelegt. Das teilte das Wirtschaftsministerium als übergeordnete Behörde am Dienstag (21.) der Saarbrücker Zeitung mit. Der Widerspruch sei im Einvernehmen mit dem Umweltministerium als oberster Wasserbehörde erfolgt, hieß es. Auch der Bergbaukonzern RAG hatte Widerspruch eingelegt. Hintergrund ist das Urteil des OVG in Saarlouis, wonach die RAG das Grubenwasser im Bergwerk Saar in Ensdorf nicht auf 400 Meter unter Normalnull ansteigen, sondern weiter abpumpen muss. Geklagt hatte die Gemeinde Nalbach.

Quelle: Saarbrücker Zeitung

 

IGAB Saar-West weißt auf Radon Messungen hin.                                       

Hans Kiechle vom Vorstand der IGAB Saar-West weist auf das derzeit laufende Messprogramm von Radon-Konzentration in der Bodenluft im Saarland hin.

„Das Umweltministerium führt Messungen durch und empfiehlt allen Bürgern im Kohleabbaugebiet, sich für diese Messungen anzumelden."

Das ist freiwillig und kostenlos“, informiert er. Radon sei eine „weit unterschätzte Gefahr auch bei Grubenflutung“, die größte Quelle für die jährliche Strahlenbelastung in Deutschland und außerdem die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs, direkt nach dem Rauchen. Der Grubenwasseranstieg erhöhe das Risiko, „die Bevölkerung mit Radon zu vergiften“, heißt es.

Das Anmeldeformular: radon@umwelt.saarland.de; Referat Strahlenschutz, Keplerstraße 18, 66117 Saarbrücken.

Quelle: Saarbrücker Zeitung

 

Beschluss zu Windenergie im Saarwellinger Rat

Nun also doch: Die Gemeinde Saarwellingen will mit der Firma Enovos einen Vertrag für einen Windpark abschließen. Es geht um drei Windräder auf Gemeindeflächen. Dafür sollen aber keine weiteren auf privaten Flächen gebaut werden.

Kehrtwende im Saarwellinger Rat in Sachen Windenergienutzung: Bei der Sitzung am Donnerstag haben die Ratsmitglieder mehrheitlich für den Abschluss eines Grundstücknutzungsvertrags mit der Firma Enovos über die Errichtung und den Betrieb eines Windparks in Saarwellingen gestimmt. CDU, SPD und Grüne stimmten dafür, die acht Mitglieder von FWG und Linke dagegen.

Quelle: Saarbrücker Zeitung

Kommentar der Redaktion:

Wie im Kommunalwahlkampf versprochen haben wir unser Wort gehalten! Stromerzeugung in Saarwellingen nur dann, wenn es auch zum Nutzen der Gemeinde ist. Nicht, wenn der

Strom an der Börse gehandelt, dabei billig ins Ausland verscherbelt wird, und dann wieder teuer nach Saarwellingen zurückfliessen soll!

Nicht mit uns!

 

 

 

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