Aktuelles aus dem Kreis­verband Saarlouis

 

Strom ist kein Luxus!

Mehr als 3.600 Stromsperren im Saarland in einem Jahr (+50 %) zeigen: Energiearmut nimmt zu. Der Wert entspricht fast wieder dem Negativrekordjahr 2022. Wer den Strom abstellt, kappt keinen „Komfort“, sondern Grundversorgung – Licht, Kochen, Kühlschrank und Kommunikation. Das ist sozial untragbar.

Der Anstieg hat klare Gründe: Schutzregelungen aus der Energiekrise liefen aus – Preisbremsen, wieder 19 % Mehrwertsteuer, weniger verbindliche Ratenpläne, mehr abgelehnte Hilfen durch Jobcenter. Wer wenig hat, den trifft das zuerst. Stromsperren lösen keine Schulden, sie verschärfen sie: Gebühren, Wiederanschlusskosten und zusätzlicher Druck treiben Betroffene tiefer in die Spirale.

„Die Ausnahmezeit hat gezeigt, dass die Schutzregelungen gegriffen haben. Diese aufzugeben, ist ein politisches Armutszeugnis“, so die Co-Vorsitzenden Vicente und Neumann. „DIE LINKE Kreisverband Saarlouis fordert klar: Keine Stromsperren bei Privathaushalten. Ratenpläne und Schutzrechte müssen für alle Tarife gelten, dazu ein sozialer Sockeltarif / Grundkontingent und ein Notfallfonds, damit Hilfe greift, bevor abgestellt wird.“

Der Kreisverband Die Linke Saarlouis hilft Dir im Fall der Fälle bei „Die Linke hilft“. Doch gerade bei Stromsperren empfehlen wir Dir, Dich direkt an die Stromhelfer der Verbraucherzentrale Saarland (0681 417 2662, stromhelfer@vz-saar.de) zu wenden, da diese in diesem Bereich wirklich fit sind.

29. Dezember 2025



Aufruf der KAG Tierschutz Saarlouis zu Silvester

Die Kreisarbeitsgemeinschaft Tierschutz Saarlouis und die Landesarbeitsgemeinschaft Tierschutz Saarland bitten zum Jahreswechsel um Rücksichtnahme beim Feuerwerk.

Silvester ist für viele Menschen ein schöner Brauch. Für Tiere ist die Knallerei jedoch oft purer Stress: Haustiere geraten in Panik, Wildtiere flüchten kopflos, Vögel werden aufgeschreckt und verlieren in der Dunkelheit die Orientierung. Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich viel Leid vermeiden – ohne dass jemand auf Silvester verzichten muss. Wir werben ausdrücklich nicht für ein generelles Böllerverbot. Wir appellieren an Vernunft und Verantwortung: Wer Feuerwerk zündet, soll dies bitte so tun, dass Menschen, Tiere und Umwelt möglichst wenig belastet werden.

Haltet euch an die erlaubten Zeiten. Außerhalb der zulässigen Stunden ist das Böllern kein „Kavaliersdelikt“ – es verlängert die Stressphase für Tiere unnötig und sorgt für zusätzliche Gefahren und Konflikte in den Wohngebieten.

Nutzt normales, zugelassenes Feuerwerk statt „Krach um jeden Preis“. Bitte keine illegalen oder selbstgebauten Knallkörper, keine extrem lauten Böller, keine Experimente. Je lauter und unberechenbarer, desto größer die Gefahr – auch für Kinder, Passanten und Einsatzkräfte. Böllert mit Abstand und Rücksicht – und lasst sensible Orte unbedingt aus. Kein Feuerwerk in der Nähe von Tierheimen, Pferdeställen, Taubenhäusern, Wildgehegen, Vogelvolieren, Gnadenhöfen, Landwirtschaftsbetrieben mit Tieren sowie in Parks und an Waldrändern. Dort können Tiere nicht „ausweichen“, sie sind eingesperrt oder flüchten in Panik in den Verkehr.

Keine Knaller auf Tiere oder in ihre Richtung. Keine „Scherze“. Was für manche „lustig“ wirkt, ist für Tiere lebensgefährlicher Terror. Auch Haustiere, die sonst gelassen sind, können in Sekunden wegrennen, sich verletzen oder entlaufen.

Räumt euren Müll weg. Leere Batterien, Raketenstäbe und Plastikreste bleiben sonst in Gärten, auf Wiesen und Wegen liegen – und werden zur Gefahr für Tiere, Kinder und die Umwelt.

Zum Schluss ein paar praktische Tipps für die Böllerzeit – für Katzen und Hunde.

Für Katzen: Am besten bleiben Katzen rund um Silvester im Haus, besonders am 31.12. und 01.01. Fenster und Türen geschlossen halten, damit niemand in Panik entwischt. Rückzugsorte anbieten: eine abgedunkelte Ecke, Höhle, Karton oder Decke, dazu Wasser und Katzenklo gut erreichbar. Nicht bedrängen, nicht „trösten“ mit Festhalten – besser ruhige Nähe anbieten und normal verhalten. Wenn möglich Rolläden runter, Vorhänge zu, leise Musik oder TV als Hintergrund laufen lassen.

Für Hunde: Am 31.12. frühzeitig und ausgiebig Gassi gehen, bevor es laut wird. Am Abend nur noch kurze, sichere Runden – am besten dort, wo wenig los ist. Hund immer anleinen, am besten mit gut sitzendem Geschirr (zusätzlich zur Halsung), und Kontaktdaten am Halsband/Chip prüfen. Zuhause Rückzugsplatz schaffen, Geräusche dämpfen, Beschäftigung anbieten (Kauartikel, Suchspiele), aber keinen Druck machen. Wenn der Hund Angst zeigt: ruhig bleiben, Sicherheit geben, aber keine Hektik. Bei starker, bekannter Panik frühzeitig mit Tierarzt oder Hundetrainer sprechen – nicht erst am 31.12.

Rücksicht ist der beste Beitrag zu einem friedlichen Jahreswechsel. Damit Silvester für uns Menschen schön bleibt – und für Tiere nicht zur Nacht des Schreckens wird.

27. Dezember 2025



Linslerfeld und LEP2030

Es war lange ruhig um den Landesentwicklungsplan 2030. Nun hat die Landesregierung den zweiten Entwurf des LEP 2030 beschlossen und für den Zeitraum vom 15.12.2025 bis 17.02.2026 zur Beteiligung freigegeben.
Die zahlreichen Einwände aus der Bevölkerung, von Verbänden, Initiativen und von uns als DIE LINKE wurden dabei ignoriert. Die Gemeinderatsfraktion Überherrn um Dieter Jung und der Gemeindeverband um Silvia Birtel haben seit Langem vor genau dieser Entwicklung gewarnt.

Offenbar hat man nichts dazugelernt: Die Menschen wollen keine weitere unnötige Flächenversiegelung und keine Zerstörung von Natur- und Schutzgebieten. „Stattdessen müssen endlich Industrie- und Gewerbebrachen genutzt werden. Und es braucht einen echten Wirtschaftsflächenentwicklungsplan, damit nicht immer wieder Begehrlichkeiten auf Schutzgebiete fallen“, so die Kreisvorsitzenden Vicente und Neumann. „Das Ergebnis der letzten Kommunalwahl war ein überdeutliches Signal, was die Bürger wollen. Das hier ist ein Schlag gegen die Bürgerinteressen. Den Aufruf der Bürgerinitiative Freunde des Linslerfeldes Überherrn, Einspruch einzulegen, befürworten wir ausdrücklich.“

Besonders das im Wasserschutzgebiet liegende Linslerfeld bleibt akut bedroht. Eine Versiegelung dort ist unverantwortlich – für Artenvielfalt, Grundwasser, Klima und kommende Generationen. Noch ist Zeit: Beteiligen Sie sich, beteiligt euch an der Anhörung und legt Einspruch ein!

Einspruch einreichen:
➡ Per Mail: vorzimmer-obb1@innen.saarland.de
➡ Online: https://beteiligung.saarland.de/saarland4

Das Linslerfeld soll so bleiben, wie es ist – ohne neuen Beton. Grün statt Grau. Natur statt Versiegelung.

07. Dezember 2025



Nikolausstand 2025 – ein voller Erfolg

Unser traditioneller Nikolausstand im Landkreis Saarlouis war auch in diesem Jahr ein großer Erfolg. Sechs Genossen verteilten kleine Nikolausgeschenke: zwei Informationsflyer, eine Zuckerstange und eine Packung Taschentücher gegen die kalte Winterluft. Die Resonanz war überwältigend – bereits nach rund eineinhalb Stunden waren sämtliche Materialien verteilt.

Zwei weitere Unterstützer, die sich noch zum Helfen auf den Weg gemacht hatten, mussten wir sogar wieder nach Hause schicken, weil schlicht nichts mehr vorhanden war. Ihnen gilt dennoch unser herzlicher Dank für ihre Bereitschaft, mit anzupacken.

Über einen QR-Code konnten Passanten direkt per Smartphone mitteilen, welche politischen Themen im Landkreis Saarlouis aus ihrer Sicht dringend angegangen werden sollten. Für alle, die lieber analog bleiben, stand zusätzlich die rote Mailbox bereit, die zwischenzeitlich kurzerhand zur Zuckerstangenbox umfunktioniert wurde.

Ein Schwerpunkt unseres Informationsangebots war der Flyer „Für ein sicheres und bezahlbares Zuhause für alle“, der die Miet- und Wohnsituation im Landkreis beleuchtet. Außerdem verteilten wir einen Spendenaufruf für Cuba, das aktuell stark unter den Folgen des Hurrikans Melissa leidet.

Informationen und Downloads

Mietenflyer des KV Saarlouis:
https://dielinke-kv-saarlouis.de/FlyerPDF/Mietenflyer%20KV%20SLS.pdf

Spendenaufruf für Cuba:
https://dielinke-kv-saarlouis.de/FlyerPDF/Cubavale%20-%20Hurricanhilfe%202025.pdf

06. Dezember 2025



Newsletter November 2025

Liebe Genossin, lieber Genosse,

mit diesem Newsletter möchten wir euch alle – ob neu dabei oder schon lange engagiert – gut informieren, besser vernetzen und ein Stück näher zusammenbringen. Ihr findet hier aktuelle Termine, Rückblicke auf unsere Aktivitäten sowie Einblicke in unsere politische Arbeit vor Ort. Unser gemeinsames Ziel bleibt: eine starke, solidarische Linke im Landkreis Saarlouis, die sich für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Menschlichkeit einsetzt.

Der Newsletter erscheint in unregelmäßigen Abständen – keine Sorge also, wir werden euch nicht täglich oder wöchentlich mit Mails überfluten. Wichtig ist uns, dass alle gut informiert bleiben und über Aktuelles im Kreisverband Bescheid wissen.

Wir freuen uns über euer Interesse, eure Ideen und euer Mitwirken – gemeinsam sind wir mehr!
Euer
Kreisvorstand Die Linke. Saarlouis

23. November 2025



Radwegenetz: Viel Gerede, wenig Strecke

Im Landkreis Saarlouis gibt es zwar sichtbare Fortschritte beim Radverkehrsausbau – neue Radwege, Konzeptentwicklungen und erste Mobilitätsmaßnahmen –, doch von einem durchgängigen Netz ist man weiterhin weit entfernt. Vielen Kommunen fehlen Ausstattung, Personal und finanzielle Mittel. Das vorhandene Potenzial bleibt ungenutzt. Auch die Netzwerkbildung stockt: Rund 500 Kilometer fehlen saarlandweit, um das Netz der ersten Ordnung – die wichtigsten Radverbindungen – umzusetzen.
Kadar Issa vom Stadtverband Saarlouis verweist auf die ernüchternden Zahlen der vergangenen Jahre. Die Stadt Saarlouis hat erst 2022 ihr über 20 Jahre altes Radverkehrskonzept erneuert und rund 15 Kilometer neue städtische Radwege geschaffen. In Überherrn entstand auf der ehemaligen Straßenbahntrasse „Linie 9“ ein fast 14 Kilometer langer Radweg nach Saarlouis. Dennoch existiert bis heute kein vollständig alltagstauglicher, durchgängiger Radweg zwischen Saarlouis und Überherrn. Hinzu kommt: Nur etwa 25 Prozent der Bundes- und Landstraßen im Saarland – und damit auch im Landkreis Saarlouis – verfügen über Radwege. „Von Werbeln schnell zum Rewe in Wadgassen: ein gewaltiger Umweg durch Wald und Dorfmitte, da es entlang der L168 keinen Radweg gibt. Über die L168 wären es nur wenige Minuten“, so Julia Stachel, GV-Vorsitzende Wadgassen.
Der Kreisverband Die Linke Saarlouis kritisiert, dass der Radverkehrsausbau im Saarland über Jahre vernachlässigt wurde und das Land bundesweit Schlusslicht bleibt. Die geplanten 100 Kilometer zusätzlicher Radwege bis 2030 seien ein Anfang. Doch auch die neue Arbeitsgemeinschaft „Fahrradfreundlichkeit“, eigentlich ein sinnvolles Instrument, wirft Fragen auf: Zahlreiche kommunale Eingaben – etwa aus Schmelz – fanden im Radverkehrsplan keinen Eingang, wie OV-Vorsitzende Rosi Grewenig betont. „Wer den Radverkehr wirklich stärken will, darf sich nicht in Absichtserklärungen verlieren“, so die Co-Vorsitzenden Vicente und Neumann. „Das Land muss endlich liefern – mit klaren Prioritäten, ausreichend Personal, vollständiger Nutzung der Fördermittel und echtem Einbezug der Kommunen. Nur so entsteht ein Radwegenetz, das den Alltag der Menschen im Saarland tatsächlich verbessert.“

 

20. November 2025



Volkstrauertag – ein Tag der Mahnung für den Frieden

Der Kreisverband Die Linke. Saarlouis gedenkt am Volkstrauertag 2025 der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror. Dieser Tag mahnt daran, wie wichtig Frieden, Demokratie und internationale Solidarität sind – gerade in einer Zeit, in der Konflikte weltweit zunehmen und gesellschaftliche Spaltungen wachsen.

Wir rufen heute dazu auf, die Erinnerung an das Leid vergangener Generationen wachzuhalten und daraus Verantwortung für die Gegenwart abzuleiten. Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Er entsteht durch Dialog, Menschlichkeit und den Mut, sich Ungerechtigkeit entgegenzustellen.

Der Kreisverband Die Linke. Saarlouis bekennt sich zu einer konsequenten Friedenspolitik, die auf Diplomatie statt Aufrüstung setzt und zivile Konfliktlösungen stärkt. Am Volkstrauertag erinnern wir nicht nur an die Opfer, sondern bekräftigen auch unser Engagement für eine Welt, in der Krieg niemals wieder als Mittel der Politik akzeptiert wird.

16. November 2025



Rückblick auf die Veranstaltung zur Mietkampagne

Rückblick auf die Veranstaltung zur Mietkampagne im Landkreis Saarlouis und erste Ergebnisse - Das erste Planungstreffen zur Mietkampagne am 14.11.2025 zeigte, dass das Grundthema „bezahlbarer Wohnraum“ auch im Landkreis Saarlouis ein relevantes Thema ist - was sich auch schon in den Gesprächen beim Aktionsstand vom 11.11.2025 gezeigt hat. Im ersten Teil ging es um die Absprache zwischen Kreisverband und Ortsverbänden. Relativ schnell wurde klar, das Teile der Mietkampagne an die Vor-Ort-Gegebenheiten angepasst werden sollten, ohne wesentliche Punkte wegfallen zu lassen.

▶️ In mehreren Kommunen des Landkreises gibt es steigende Mieten und angespannten Wohnraum – allerdings kein Großstadt-Niveau, bei dem man typischerweise von „Mieten-Notstand“ spricht.

▶️Im Landkreis Saarlouis prägen vor allem kommunale Gesellschaften und Genossenschaften wie die GBS Saarlouis, die Bau- und Siedlungsgesellschaft Dillingen, die KEV Rehlingen-Siersburg sowie landesweit tätige Anbieter wie WOGE Saar, StWB Wohnen und die Baugenossenschaft Saarland den Wohnungsmarkt – nicht Konzerne wie Vonovia.
Einen wesentlichen Anteil am Mietwohnungsbestand haben außerdem zahlreiche private Kleinvermieter. Die Mieten privater Kleinvermieter steigen im Landkreis Saarlouis nicht primär aus Profitgier, sondern vor allem aufgrund gestiegener Kosten, höherer Zinsen, zunehmender Sanierungs- und Energieauflagen.

▶️ Das drängendere Problem ist eher knapper Wohnraum für Normalverdiener und steigende Nebenkosten, nicht unbedingt systematische „Abzocke“ durch große Konzerne.

▶️ Der stockende bzw. extrem langsam verlaufende Ausbau im Bereich des Sozialwohnungsbaus sollte dringend mitgedacht werden. Denn wenig Neubau (insbesondere sozialer Wohnungsbau!) führt zu steigenden Angebotsmieten – auch bei privaten Vermietern.

Auf einen ersten Flyertext - allgemein für den Kreis gehalten - konnte sich verständigt werden. Wir danken an dieser Stelle für die zahlreichen Meldungen im Vorfeld des Treffens, die eine tolle Datenbasis ergaben. Im nächsten Schritt geht es nun an die Umsetzung der Flyer, die Bedarfsabfragen in den OV, die Klärung welche Anpassungen notwendig sind und die Klärung der Frage, welche Vor-Ort-Aktionen gewünscht werden.

Bezahlbares Wohnen im Landkreis Saarlouis – jetzt handeln!

Immer mehr Menschen im Landkreis Saarlouis merken es jeden Monat: Die Mieten steigen, bezahlbare Wohnungen werden seltener, und die Nebenkosten belasten Familien und Alleinstehende immer stärker. Besonders in Saarlouis, Dillingen, Schwalbach und Wadgassen ist es inzwischen schwer, eine Wohnung zu finden, die man sich leisten kann. Es kann nicht sein, dass viele Bürgerinnen und Bürger jedes Jahr tiefer ins Portemonnaie greifen müssen, während Wohnraum knapp bleibt. Wir brauchen klare Regeln, faire Mieten und echten Schutz vor überhöhten Nebenkosten. Wohnen darf kein Luxus sein – auch nicht bei uns im Landkreis Saarlouis.

Wir setzen uns ein für:
✔️ Mehr bezahlbaren Wohnraum in allen Kommunen
✔️ Transparente und faire Nebenkosten
✔️ Stärkere Förderung von Genossenschaften und kommunalen Wohnungsbau
✔️ Schutz vor überzogenen Mieterhöhungen
✔️ Ausbau des Sozialen Wohnungsbaus in den Kommunen des Landkreises um den Bereich der Angebotsmieten zu entspannen

Denn jeder Mensch im Landkreis Saarlouis hat das Recht auf ein sicheres und bezahlbares Zuhause.

15. November 2025



Medizinische Versorgung in Saarlouis sichern – Bund muss endlich handeln

Der Kreisverband DIE LINKE. Saarlouis zeigt sich äußerst besorgt über die aktuelle Entwicklung am DRK-Krankenhaus in Saarlouis. Die Klinik ist für die Stadt und den gesamten Landkreis ein zentraler Pfeiler der Gesundheitsversorgung und für eine wohnortnahe, hochwertige medizinische Betreuung unverzichtbar – gerade mit Blick auf eine älter werdende Bevölkerung.
DIE LINKE. Saarlouis fordert daher entschiedenes und schnelles Handeln auf Bundesebene. „Wenn der Bund weiterhin Mittel aus der Krankenhausversorgung abzieht, gefährdet er die Stabilität unseres gesamten Gesundheitswesens“, erklären die Co-Vorsitzenden Vicente und Neumann. „Es braucht endlich eine verlässliche Finanzierung und gezielte Unterstützung für die Krankenhäuser, die die Grund- und Regelversorgung unserer Region tragen. Nur so lassen sich die hohe Versorgungsqualität und die Arbeitsplätze dauerhaft sichern.“
Auch der Stadtverband DIE LINKE. Saarlouis unterstreicht die Bedeutung des Engagements der Beschäftigten: „Es ist beeindruckend, was die Mitarbeitenden des DRK-Krankenhauses Tag für Tag leisten – mit welch großem Verantwortungsbewusstsein und Kampfgeist sie für den Standort, die Region und vor allem für ihre Patienten einstehen“, betont Kadar Issa.
DIE LINKE. Saarlouis stellt klar: Die medizinische Versorgung vor Ort darf nicht zur Verhandlungsmasse werden. Jetzt braucht es klare politische Entscheidungen, um die Gesundheitsversorgung im Landkreis nachhaltig zu stärken und zu sichern.

13. November 2025



 

Aktuelles aus dem Landesverband Saar